Fußpfleger/in

Ausbildung

Zur Aufgabe der Fußpflegerin /des Fußpflegers gehört es, gesundheitsfördernd, vorbeugend und beratend in Zusammenarbeit mit Podologen und Fachärzten tätig zu sein. 

 

Unsere umfassende Ausbildung beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil unter Anleitung der Fachlehrer/innen, Sonderreferent/innen international bekannter Fußpflegeausstatter, Ärzt/innen des UKSH, sowie des Hygienebeauftragten und Medizinprodukteberaters Guido Hartmann.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Wochenendausbildung
Dauer: ca. 8 Wochen (bis 14. März 2020)
Unterrichtszeiten: samstags, 9 bis ca. 15 Uhr
Ausbildungsbeginn: 18. Januar 2020

Welche Vorraussetzungen muss ich mitbringen?
Für die Ausbildung zum / zur Fußpfleger/in sind ein erster allgemeinbildender Schulabschluss (Hauptschulabschluss) sowie bei ausländischen Staatsbürgern zusätzlich ein B1 Sprachniveau Grundvoraussetzung. Für den Umgang mit Menschen in diesem Beruf sind zudem Einfühlungsvermögen, Kontaktfreudigkeit und eine gepflegte Erscheinung unabdingbar. Darüber hinaus sind für die praktische Arbeit  manuelles Geschick, Verantwortungsgefühl sowie Gespür für Farben und Formen von Vorteil.


Unterrichtsinhalte (Theorie)
Hygienelehre                                                     Erste Hilfe                                             Stoffwechselerkrankungen
Anamnese                                                          Aufbau des Nagels                              Gefäßerkrankungen
Diagnose                                                            Aufbau der Haut                                  Anatomie des Fußes
Anwendung der Instrumente                           Nagelerkrankungen                             Orthopädie
Geräte und Hilfsmittel                                      Nagelveränderungen                           Deformitäten des Fußes


Unterrichtsinhalte (Praxis)
Anwenden theoretischer Kenntnisse
Fußmassage
Fußgymnastik
Entspannungsübungen


Abschluss
Die Ausbildung endet mit einer Prüfung in Theorie und Praxis und der Vergabe der Urkunde „Fußpflegerin / Fußpfleger im medizinischen Bereich“. Um ausländischen Schüler/innen die gleichen Voraussetzungen gewährleisten zu können, bieten wir an, die Prüfung mit Dolmetscher abzulegen. Die LKF informiert über Anstellungsmöglichkeiten und stellt in Zusammenarbeit mit Geräteherstellern und Produktlieferanten Verbindungen für Ihre Zukunft als Fußpflegerin / Fußpfleger her. Nach bestandener Prüfung erhalten die Schüler eine Teilnahmebescheinigung sowie das LKF-Zertifikat, welches zum selbständigen Arbeiten auch im mobilen Bereich  berechtigt.

 

Die LKF ist zertifizierter Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung, zugelassen durch die Hanseatische Zertifizierungsagentur HZA. In jährlichen Überwachungsaudits werden in diesem Zuge die Maßnahmenbeschreibung, die Einhaltung wirtschaftlicher Grundsätze sowie die Berücksichtigung von Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes überprüft.

 

Die intensive Überprüfung durch die HZA gewährleistet Ihnen die gleichbleibende Qualität der Ausbildung. 

 

Berufliche Perspektiven​

Die Zukunftsaussichten für diesen Beruf sind als sehr gut zu bezeichnen, da Dienstleistungen in diesem Bereich verstärkt gefragt sind. Der Beruf des Fußpflegers / der Fußpflegerin ist so vielseitig wie die Ausbildung selbst. Das klassische Berufsfeld einer Fußpflegerin ist die Arbeit in einer Fußpflegepraxis. Ein wichtiges Berufsfeld  findet sich zudem in Krankenhäusern, Alten- bzw. Pflegeheimen und Kosmetikinstituten. Auch Arztpraxen bieten Fußpflege als Ergänzung zur Behandlung an. Auch eine selbstständige Tätigkeit als mobile Fußpflege ist möglich.

Sie haben Interesse an einer Ausbildung bei uns? Gerne senden wir Ihnen eine kostenlose Infomappe zu.

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